Wir erkennen, dass wir keineswegs in einer stabilen Welt leben. Krisen sind allgegenwärtig. In ihnen geschehen Veränderungen sprunghaft und unvorhersehbar. Zuweilen scheinen moderne Gesellschaften gar in kollektive Zukunftsangst zu verfallen, da politische und ökonomische Strukturen weniger krisenfest sind als angenommen. Für die EntscheidungsträgerInnen entsteht daher eine Dilemmasituation, zwischen akutem Handlungsdruck und langfristigen Lösungen.

Beschreibung
Der Workshop beginnt mit einem einführenden Vortrag, der sich grundlegend mit dem Komplexitätsproblem auseinandersetzt.
Anschließend werden zwei Working Groups mit den Schwerpunkten KI, Autonomisierung und Technikfolgenabschätzung (Prof. Michael Decker und Prof. Klaus Mainzer) gebildet, in welchen konkrete politische Krisenerscheinungen und technologische Krisenpotenziale diskutiert werden. Hierbei geht es um die Frage, wie politische Entscheidungsträger zu adäquaten und ethisch vertretbaren Richtungsentscheidungen gelangen können angesichts der Herausforderungen durch die Entwicklung autonomer Technologien für die zivile und auch militärische Anwendung.
Den Abschluss bildet ein gemeinsames Abendbuffet.

Geplanter zeitlicher Verlauf:
15:00 Uhr: Begrüßung und Eröffnung
15.15 Uhr: Einführender Vortrag von Prof. Mainzer und Diskussion (Plenum)
16.15 Uhr: Pause
16.30 Uhr: Working Group 1/2 mit Prof. Mainzer und Prof. Decker – 1. Session
17.30 Uhr: Pause
17.45 Uhr: Working Group 1/2 – 2. Session
18.45 Uhr: Dank und Abschluss (Plenum)
19.00 Uhr: Abendbuffet

TeilnehmerInnenbeitrag:
15 Euro / für Studierende: 5 Euro (Tagungskosten inkl. Abendbuffet und Getränke)

ReferentInnen:
Prof. em. Klaus Mainzer, München
Prof. Michael Decker, Karlsruhe

Veranstalter:
Katholisches Universitätszentrum Heidelberg (KUZ)
Forum für internationale Sicherheit Heidelberg (FiS)

Anmeldung:
Link zur Anmeldung: www.kuz-hd.de/zukunftsangst