Kuratorium

Als Kuratoren unterstützen das Forum für internationale Sicherheit:


Botschafter a. D. Prof. Dr. Reinhard Bettzuege ist seit 2013 Professor an der Diplomatischen Akademie in Wien. Zuvor war er stellvertretender NATO-Botschafter in Brüssel und Botschafter bei der OSZE. Neben seiner Tätigkeit als Senior Fellow bei der SWP Berlin, hatte er eine Honorarprofessur für Diplomatie an der Anrássy Universität Budapest inne, war Vizepräsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik und war Gastprofessor an der Columbia University und der New York University. Danach war er war außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Bundesrepublik Deutschland beim Königreich Belgien, sowie Gastprofessor am Europakolleg Brügge und an den Universitäten Louvain-la-Neuve und Liège. Bis 2012 war er Professor für Internationale Beziehungen an der Boston University, Campus Brüssel, Chairholder „Statecraft and Diplomacy“.


Prof. Dr. Aurel Croissant ist Professor für Vergleichende Politikwissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. Vergleichende Politikwissenschaft Ost- und Südostasiens, Demokratie und politische Institutionen, Demokratisierung, Parteienforschung, Zivilgesellschaft, zivil-militärische Beziehungen sowie Konfliktforschung, Autoritarismus, Terrorismus und politische Gewalt.
Aurel Croissant ist geschäftsführender Mitherausgeber der Zeitschrift Democratization sowie der Veröffentlichungsreihen Democratization Special Issues Series (Taylor and Francis), Politik in Afrika, Asien und Lateinamerika (VS Verlag) und Weltregionen im Wandel (Nomos). Er ist Mitglied des editorial board und des international advisory board der Zeitschriften Asian Journal of Political Science und Journal of Contemporary Southeast Asian Affairs, Gutachter für zahlreiche deutsche und internationale Zeitschriften, Verlage und Förderinstitutionen sowie Mitglied des Academic Advisory Boards des Sustainable Governance Indicators (SGI) und des Bertelsmann Transformation-Index (BTI).


Prof. Dr. Sebastian Harnisch ist Professor am Institut für Politische Wissenschaft und Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen und Außenpolitik an der Ruprecht-Karls Universität Heidelberg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der deutschen und amerikanischen Außenpolitik, der Theorien der Internationalen Beziehungen sowie der koreanischen Halbinsel und der Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen. Zudem ist er Sprecher des Promotionskollegs „Politikperformanz autokratischer und demokratischer Regime“.
Sebastian Harnisch ist Mitherausgeber von „Deutsche Sicherheitspolitik“ (mit C. Katsioulis und M. Overhaus, 2004), „Deutschland im Abseits“ (mit H. W. Maull und C. Grund, 2003), „Germany as a Civilian Power“ (mit H. W. Maull, 2001) und „Kernwaffen in Nordkorea“ (mit H. W. Maull, 2000).


Prof. Dr. Dr. h.c. Detlef Junker ist Professor für Amerikanische Geschichte an der Universität Heidelberg und Gründungsdirektor des multidisziplinären Heidelberg Center for American Studies (HCA). Er ist Herausgeber mehrerer geschichtswissenschaftlicher Veröffentlichungen und seine Forschungsschwerpunkte umfassen unter anderem die amerikanische Geschichte des 20. Jahrhunderts, die Internationalen Beziehungen des 20. Jahrhunderts, die Geschichte der deutsch-amerikanischen Beziehungen sowie die Theorie der Geschichtswissenschaft. 2005 wurde ihm der Ehrendoktor der University of Maryland verliehen. Zwei Jahre später wurde er zum Distinguished Senior Professor of the University of Heidelberg ernannt. Im Jahr 2010 ist Junker für seine Verdienste um die deutsch-amerikanischen Beziehungen mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden und war von 1994 bis 1999 Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Washington.


Dr. Karl-Heinz Kamp ist seit 2015 Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, Berlin. Zuvor war er Research Fellow an der Harvard University, Lehrbeauftragter am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Köln, Koordinator für Sicherheitspolitik der Konrad Adenauer Stiftung und ehemaliger Forschungsdirektor am NATO Defense College in Rom.
Er war Berater in der NATO-Expertenkommission um die frühere US-Außenministerin Madeleine Albright für das neue strategische Konzept des transatlantischen Bündnisses und Direktor für bei der Bundesakademie für Sicherheitspolitik. Zudem ist er Mitglied nationaler und internationaler sicherheitspolitischer Institutionen, Beratungsorgane und “Editorial Boards”.


Dr. Magdalena Kirchner ist seit April 2017 Mercator-IPC-Fellow am Istanbul Policy Center der Sabanci Universität und assoziierte Wissenschaftlerin beim Think Tank RAND Europe in Cambridge, UK. Ihr Schwerpunkt in Forschung und Politikberatung liegt in der transatlantischen Sicherheitspolitik, sowie politischen Konflikten und Terrorismus im östlichen Mittelmeerraum und dem Nahen Osten. Zuvor war die 2014 nach Stationen in Århus, Tel Aviv, Ankara und Amman an der Universität Heidelberg promovierte Politikwissenschaftlerin für die RAND Corporation in Arlington, VA, die Stiftung Wissenschaft und Politik sowie die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, die Deutsche Atlantische Gesellschaft und die Redaktion der Bundeswehr in Berlin tätig. Während ihrer Studien- und Promotionszeit in Heidelberg leitete sie u.a. die Arbeitsgruppe “Konflikte im Vorderen und Mittleren Orient und Maghreb,” den Heidelberger Club für Wirtschaft und Kultur e.V. und war Teil des FiS-Gründungsvorstands. Seit 2014 ist sie ehrenamtliche Vorsitzende der Youth Atlantic Treaty Association Germany.


General a.D. Karl-Heinz Lather

General a.D. Karl-Heinz war bis 2010 Chef des Stabes SHAPE in Mons/Belgien und zu dieser Zeit einer der ranghöchsten Generäle im nordatlantischen Bündnis.
Als Artillerieoffizier nahm er an der deutschen und britischen Generalstabsausbildung teil. Er diente als Stabsoffizier in der Truppe und im Verteidigungsministerium, hatte zahlreiche hohe, nationale und NATO-Kommandos inne, und war in Bosnien-Herzegowina im Einsatz. Seine Auszeichnungen umfassen u.a. das Bundesverdienstkreuz am Bande, das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold, den Legion of Merit der USA, das Verdienstkreuz erster Klasse der tschechischen Streitkräfte, den Verdienstorden der Republik Litauen und die NATO Meritorious Medal.
Er ist Mitglied der Deutschen Atlantischen Gesellschaft, Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung Wissenschaft und Politik sowie der Katholischen Friedensstiftung. Zur Zeit leitet er als Lead Senior Mentor eine internationale Mentorengruppe für Übungen in der NATO.
Er ist Mitherausgeber (mit Prof.Thomas Bohrmann und Prof. Friedrich Lohmann) des Handbuches “Militärische Berufsethik” (2013 u. 2015).


Prof. Dr. Hanns W. Maull ist Senior Distinguished Fellow der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) und Adjunct Professor of International Relations der Johns Hopkins University, Bologna. Bis 2013 war er Inhaber der Professur für Außenpolitik und Internationale Beziehungen an der Universität Trier. Von 2010 bis 2011 war er Senior Fellow der Transatlantic Academy in Washington, D.C. Prof. Dr. Hanns W. Maull ist einer der führenden Außenpolitikforscher Deutschlands. Er beschäftigt sich vor allem mit der deutschen und europäischen Außenpolitik, der Europäischen Union, den europäisch-asiatischen Beziehungen, Ostasien sowie Theorien der Internationalen Beziehungen (IB). Seine Beiträge zur Rollentheorie in den IB und zum Zivilmachtskonzept deutscher Außenpolitik haben national und international hohe Anerkennung erlangt.


Prof. Dr. Peter Schlotter ist Professor für Internationale Beziehungen am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg und ehemaliges Vorstandsmitglied der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK). 1990 war er als “Westberater” Mitglied im Planungsstab des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der DDR in Ost-Berlin.
Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Friedens- und Konfliktforschung, Friedenstheorien und Theorien der Internationalen Beziehungen, Europäische Integration, EU-Außenbeziehungen, sowie Konfliktprävention und -intervention in den internationalen Beziehungen.


Prof. Dr. Peter Schmidt ist ehemaliger Wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Instituts für Demokratieentwicklung und Sicherheit (DIDES) und Honorarprofessor an der Universität Mannheim. Ehemals Dozent für Volkswirtschaftslehre und Statistik an der Hochschule Bremen, ist er aktuell Lehrbeauftragter am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München.


Dr. Jamie Shea ist Vizegeneralsekretär der Nato. Zuvor war er “Deputy Assistant Secretary General for Emerging Security Challenges” der NATO und damit verantwortlich für die Beratung und Unterstützung des NATO-Generalsekretärs und des Nordatlantikrats hinsichtlich strategischer Herausforderungen, welchen sich die NATO gegenüber sieht. Darüber hinaus lehrt Jamie Shea am Collège d’Europe, Bruges, der University of Kent, der American University in Washington D.C. und der University of Sussex, sowie an der University of London.


Dr. Christoph Trinn ist Konfliktforscher und seit 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg. Er hat in London Geschichte und Philosophie und in Heidelberg Politische Wissenschaft, Vergleichende Religionswissenschaft, Öffentliches Recht und Englische Sprachwissenschaft studiert. Im Oktober 2014 wurde er an der Universität Heidelberg promoviert. Seine Forschungsschwerpunkte sind quantitative und qualitative Konfliktforschung – insbesondere zu kulturellen und transnationalen Konflikten, Regimekonflikten und zu Eskalationsdynamiken und Präventionsmechanismen – sowie Systemtheorie und Komplexitätswissenschaft. Sein regionaler Schwerpunkt liegt auf Süd-, Ost- und Südostasien. Von 2003 bis 2012 war er Leiter der Regionalgruppe „Asien & Ozeanien“ und zeitweise Mitglied des Vorstands des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung (HIIK) e.V. Er ist Gründungsmitglied des FiS.