Kooperation im Spannungsfeld – Zum Verhältnis von Entwicklungs- und Sicherheitspolitik

Der vierte Heidelberger Dialog zur internationalen Sicherheit, der vom 19. – 21. Oktober zum Thema „Kooperation im Spannungsfeld – Zum Verhältnis von Entwicklungs- und Sicherheitspolitik“ in den Räumen der Universität Heidelberg stattfand, stellte für uns in vielerlei Hinsicht eine Rekordveranstaltung dar: Die größte TeilnehmerInnen- und ReferentInnenzahl (45/17, was angesichts der begrenzten räumlichen Kapazität einer Vollauslastung gleichkam), die größte öffentliche Resonanz mit über 500 Besuchern unserer öffentlichen Veranstaltungen, sowie die weiteste Anreise eines Referenten, die Professor Wulf Lapins, Büroleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Priština, auf sich nahm.

Hinzu kam auch eine beeindruckende materielle Unterstützung durch unsere Mitausrichter und Kooperationspartner, das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GiZ), die Deutsche Gesellschaft für Friedensforschung (DSF), die Engagement Global gGmbH und den Verband der Reservisten der Bundeswehr, in Höhe von über 10 000 €. Unterstützt wurde unser Vorhaben zudem tatkräftig durch die Universität, insbesondere das Institut für Politische Wissenschaft und das Heidelberg Center for American Studies.

Eine inhaltliche Dokumentation der Veranstaltung finden Sie auf unserer Homepage, unter anderem in Form eines ausführlichen Konferenzberichts, der in überarbeiteter Form zusätzlich in der Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik (1/2013) unter dem Titel “Kooperation im Spannungsfeld – Zum Verhältnis von Entwicklungs- und Sicherheitspolitik. Ein Bericht über den 4. Heidelberger Dialog zur internationalen Sicherheit 2012” erscheinen wird. Dort finden Sie auch eine vollständige Übersicht aller ReferentInnen. Außerdem können Sie ab sofort die Eröffnungsrede des diesjährigen Heidelberger Dialogs “Ist Sicherheit ohne Entwicklung denkbar? Antworten der Entwicklungspolitik auf die sicherheitspolitischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts” des Bundesministers für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel, MdB in schriftlicher Form sowie als Online-Video nachverfolgen.

Doch auch abseits der öffentlichen Veranstaltungselemente, zu denen auch die hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion „Scheinehe oder Liebesheirat ? – Wie Sicherheit und Entwicklung in der internationalen Konfliktbewältigung zusammenwirken“ am Sonntagnachmittag gehörte, gelang es in diesem Jahr, ReferentInnen aus Wissenschaft sowie sicherheits- und entwicklungspolitischer Praxis nicht nur in einen intensiven Dialog miteinander zu bringen, sondern auch die TeilnehmerInnen stärker als bisher in diese Diskussionen mit einzubinden und Frontalveranstaltungen zu vermeiden.

So wurden die Leitfragen der Tagung „Wie können und müssen Entwicklungspolitik und Sicherheitspolitik aufeinander zugehen, um dauerhaft Grundlagen für einen nachhaltigen Frieden zu schaffen?“, „Welche normativen Grundlagen und Handlungslogiken beeinflussen einzelne entwicklungs- und sicherheitspolitische Akteure auf der Entscheidungs- und Durchführungsebene?“ und „Welche Chancen gibt es für die Weiterentwicklung gegenwärtiger Konzepte für die politikfeldübergreifende Kooperation von Entwicklungs- und Sicherheitspolitik?“ nicht nur in den unterschiedlichen Workshops und Diskussionsrunden bearbeitet, sondern sorgten auch in den Kaffee- und Mittagspausen, sowie im Rahmen einer gemeinsamen Bootsfahrt am Samstagabend für angeregte Gespräche und Debatten.


Tagungsbericht:

Eine ausführlichere Darstellung der Tagung und ihrer Ergebnisse finden Sie in der Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik.


Mit freundlicher Unterstützung:

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