Folgende Personen durften wir als Diskutanten zur Podiumsdiskussion „Einsatz ohne Fahrplan? Entwicklung und Implementierung multinationaler Interventions- und Exitstrategien am Beispiel Afghanistans" begrüßen.
Dr. Bruno Schoch (Moderator)
Dr. Bruno Schoch, geb. 1947, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) und Mitherausgeber des Friedensgutachtens. Zudem ist er Vorsitzender des Forschungsrats der Stiftung und Projektleiter im Programmbereich „Herrschaft und gesellschaftlicher Frieden“. Dr. Schoch lehrte unter anderem an den Universitäten Frankfurt, Darmstadt, Gießen und Innsbruck und konnte durch seine Tätigkeit im "Balkan Forum" der Bertelsmann-Stiftung, des Centrums für Angewandte Politikforschung (CAP) und des Planungsstabes des Auswärtigen Amtes einige Erfahrung sammeln, was die Kooperation zwischen Wissenschaft und politischer Praxis im Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik anbelangt.
Helmut Harff, Brigadegeneral a.D.
Helmut Harff, geb. 1939, ist studierter Betriebswirt und ehemaliger Lehrgangsleiter an der Hamburger Führungsakademie der Bundeswehr. In den 1990ern kommandierte er die Bundeswehreinsätze in Somalia (1993-94) und im Kosovo (Dezember 1998 bis Juni 1999) und war demzufolge maßgeblich an den ersten internationalen Einsätzen der Bundeswehr beteiligt. Im Anschluss an seine aktive Zeit in der Bundeswehr war Brigadegeneral Harff als Geschäftsführer des Ausschusses für Verteidigungswirtschaft des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) tätig.
Winfried Nachtwei, MdB a.D.
Winfried Nachtwei, geb. 1946, ist Gründungsmitglied von GAL/GRÜNEN in Münster und war von 1994 bis 2009 Mitglied des Bundestages. In dieser Funktion war er u.a. Obmann der Grünen im Verteidigungsausschuss, sowie Mitglied der OSZE- und der NATO-Parlamentarierversammlung. Seiner Fraktion, Bündnis90/Die Grünen diente er in diesen Jahren auch als sicherheits- und abrüstungspolitischer Sprecher sowie stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Herr Nachtwei ist Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen und wurde im Rahmen der "Agenda für den Frieden" der UN 2003 in die Liste von Persönlichkeiten der vorbeugenden Diplomatie bei den Vereinten Nationen aufgenommen.